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Einige Projekte, die beim Wettbewerb eingereicht wurden, haben vor allem Unterrichtsmaterial produziert. Das sind digitale Arbeitsblätter, interaktive Übungen, Listen nützlicher Programme und Werkzeuge, Linksammlungen, und vieles mehr, oft verbunden mit innovativen didaktischen Ideen. Hier sind interessante Beispiele:
Mathematik und Naturwissenschaften
Georgios' Workshop in Physics and Mathematics ist eine umfangreiche Zusammenstellung von nützlichen Programmen, Werkzeugen und Links des schwedischen Lehrers Georgios Theoridis. Er fragt, was man mit den vielen existierenden Programmen eigentlich anfangen an, untersucht sie und gibt praktische Beispiele. Die Website ist in Schwedisch geschrieben, aber nicht nur der Google Translator (oder Babelfish, oder...) hilft weiter, sondern auch die schlichte Tatsache, dass die Originalprogramme und Websites oft in Englisch geschrieben sind.
Die italienische Materialsammlung "Didattica on line per un pianeta sostenibile" (eLearning for a sustainable planet) stellt kleine animierte Geschichten (Lernobjekte) zu Energie und Klimawandel zur Verfügung, zeigt von Schüler/innen hergestellte Videos mit Versuchen und lädt zu weiteren Veranstaltungen außerhalb der Schule ein. Außerdem soll der Ausbau von zwei Schulen in Burkina Faso mit Solarmodulen über das Internet begleitet werden. Das Projekt hat 2009 einen Gold-Preis im Bereich "Heranführung von Schüler/innen an die Nutzung digitaler Medien" gewonnen. Die Seite ist nur schwer zu nutzen, wenn man nicht italienisch kann, denn die Texte sind oft in die Flash-Videos eingebunden - und da hilft kein Übersetzungsprogramm!
Dynamische Arbeitsblätter, die weitgehend mit dem Tool GeoGebra erstellt wurden, hat Andreas Lindner in einem Moodle-Kurs zusammengestellt, der per Gast-Login zugänglich ist. Die Arbeitsblätter kann man online nutzen. Themen sind "Komplexe Zahlen", "Differentialrechnung", "Nicht-lineare analytische Geometrie", u.ä., praktische Anwendungen gibt es auch. Ein Lernpfad zur Einführung in die Differentialrechnung ist verlinkt.
Eine Unmenge an interaktiven Lektionen und Übungen hat der Belgier Michel Neroucheff zusammengestellt, die in der Regel als Flash-Animation laufen und deshalb nur mit Kenntnis der französischen Sprache nutzbar sind. Da es sich um die Vermittlung von Grundkenntnissen handelt, sind sie etwa ab der 3. Klasse geeignet, vielleicht in einer deutsch-französischen Europaschule. 2009 hat dieses Projekt einen Goldpreis für die besten Lernobjekte gewonnen.
Fremdsprachen
Um Englisch zu lernen, gibt es im Internet besonders viele Möglichkeiten. Eine davon sind die "ESLVideos" - YouTube-Filme werden mit Quizfragen verknüpft, man kann die vorhandenen Übungen nutzen oder selbst welche erstellen. Katie Melua singt "If you were a sailboat" und dabei übt man den Konjunktiv, das Verstehen schwieriger Wörter und füllt ein Quiz aus (derzeit nur auf dem Umweg über YouTube). Oder, wenn man schon besser Englisch kann, lässt man sich beim Kauf eines Computers beraten. Die Möglichkeiten dieser Website sind endlos. Man muss allerdings damit rechnen, dass manche Videos aus Urheberrechtsgründen gesperrt werden. Achtung, dies ist kein Wettbewerbsbeitrag aus Europa, sondern eine Website aus Kanada. Aber auf sie wird gerne verlinkt.
Antonio Juan Delgado García aus Spanien hat im Jahr 2008 eine umfangreiche Sammlung von Materialien, Übungen, Wörterbüchern, Audio-Dateien zusammengestellt und als "My English Project" veröffentlicht. Es gibt außerdem Empfehlungen für das Lesen von Original-Literatur, die sich an Lehrkräfte wenden, und eine Sammlung von Übungen und Aktivitäten, mit denen die Schülerinnen und Schüler gleich anfangen können. Antonio hat damit 2009 den "Young Digital Planet Silver Award" gewonnen.
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