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Moodle-Tipps
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Moodle und Interaktive Whiteboards |
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In vielen Klassen, mit denen wir zusammenarbeiten, sind inzwischen Interaktive Whiteboards installiert worden. "Was machen wir jetzt damit?", haben sich nicht nur die Anhängerinnen und Anhänger der guten alten Kreidetafel gefragt. Auch für viele, die mit Moodle arbeiten, erscheinen die neuen Geräte zunächst eher wie ein Rückfall in den Frontalunterricht. Auf den strahlend hellen Projektionstafeln lässt sich gut präsentieren - aber ist es ein Fortschritt, dass die Kinder jetzt nicht mit der Maus, sondern mit der Hand scrollen können? Und ist das Einrichten von Abstimmungen nicht viel umständlicher als mit Moodle, weil man dazu besondere Geräte braucht?
Um herauszufinden, wie sich im modernen, mediengestützten Unterricht das Beste aus Moodle und Whiteboards herausholen lässt, haben wir Christian Frahm zur Leitung einer Fortbildung eingeladen, denn er arbeitet in diesem Schuljahr im LISUM an guten Ideen zur Whiteboard-Nutzung. Seine Tipps sind hier kurz zusammengefasst:
- Moodle und Whiteboards ersetzen sich nicht gegenseitig, sondern stehen für verschiedene Aspekte des mediengestützten Lernens. Moodle betont dabei die Zusammenarbeit und den Prozess beim Lernen, Whiteboards bieten spielerische Möglichkeiten, die die Kinder mögen, und ermöglichen variantenreiche Präsentationen.
- Auch in einem Unterricht, der das Lernen über das Lehren stellt, entstehen gemeinsame Tafelbilder, z.B. als Brainstormings. Es ist gut, sie einfach abspeichern und bei Gelegenheit wieder aufrufen zu können. Natürlich sind auch gemeinsame Zuordnungsübungen an der "Tafel" leicht zu verwirklichen.
- Auf den PCs der Kinder oder Jugendlichen sollte die entsprechende Software installiert sein, z.B. "Notebook" von SMART, damit individuell und in Gruppen eigene Beiträge erarbeitet werden können. Das Präsentieren von selbst entwickelten Produkten am Whiteboard ist für die Kinder einfach und sehr motivierend. Die Daten können per USB-Stick, Moodle-Upload oder vom Server aus übertragen werden.
- Interessante und beliebte Lernmöglichkeiten bietet das "Lesson Activity Toolkit" (SMART). Andere Whiteboard-Firmen haben Vergleichbares.
- Die Kinder lieben besonders die vielen Zufallsfunktionen des Toolkits. Sie akzeptieren beispielsweise eher, dass "der Computer" neue Tischgruppen auslost, als wenn sie selbst sich neu sortieren oder die Lehrkraft es tut.
Folgende Tools aus diesem Toolkit wurden vorgeführt und ausprobiert:
- Das Anlegen eines Spiels mit paarweisen Karten aus eigenen Bildern (und Wörtern) zu einem Unterrichtsthema ("Pairs")
- die Gruppenbildung nach dem Zufallsprinzip
- Ratespiele mit ausgewürfelten Anfangsbuchstaben oder Zahlen
- das Sortieren von Sätzen
- das Anlegen von "HotSpots" auf Bildern zum Raten von Details
Christian Frahm zeigte diese Möglichkeiten mit realen Beispielen aus seinem Unterricht. Dadurch entwickelten die Anwesenden sofort Ideen zur Übertragung in die eigene Situation, denn an solchen konkreten und kreativen Anwendungs-Beispielen fehlt es in der Regel bei den Firmenschulungen.
Bei der Diskussion und Erprobung wurde mehrfach geäußert, dass ausführlichere Fortbildungen zum grundlegenden Umgang mit der Whiteboard-Software nötig wären, um das Potential nutzen zu lernen.
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Schreib- und Redaktionskonferenzen mit Moodle |
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Seit bald 20 Jahren wird in vielen Grundschulklassen mit Schreibkonferenzen gearbeitet. Schüler/innen lesen und überarbeiten dabei in kleinen Gruppen selbst verfasste Texte nach verabredeten Kriterien und Regeln. Die Arbeit an den Texten wird durch verschiedene Formen der Veröffentlichung abgeschlossen – beispielsweise eine Vorlesestunde, ein Geschichtenbuch der Klasse oder die Veröffentlichung eines Textes in einer Zeitung. Schreibkonferenzen zielen darauf ab, den Autor/innen die Perspektive einer kritischen Leserschaft nahe zu bringen und das alleinige Urteil der erwachsenen Lehrkraft zu relativieren. In Schreibkonferenzen begegnen die Kinder authentischen Texten mit Anteilnahme und Interesse. Sie entwickeln ihre eigene Schreibkompetenz durch aktives Tun.
Schreibkonferenzen können zu Redaktionskonferenzen werden, wenn vorhandene Artikel überarbeitet und zu neuen Texten für eine gemeinsame Veröffentlichung zusammengestellt werden sollen.
Normalerweise können die Kinder auf der Lernplattform aber nicht sehen, was andere Kinder als Lösung zu einer Aufgabe - der naheliegendste Weg für das Schreiben längerer Texte - eingereicht haben. Die Diskussion wird deshalb umständlich, denn die Texte müssten von der Lehrkraft ausgedruckt und an die Diskussionsgruppe gegeben werden, die wiederum nur handschriftliche Korrekturen eintragen könnte.
Mit dem Mittel der Rollenüberschreibung bei Moodle können die Kinder die Texte der anderen jedoch digital lesen, ergänzen und auch Feedback geben, um in einem kreativen Prozess die Texte weiter zu entwickeln. Im Kontext dieser einen Aufgabe werden die Kinder zu Lehrkräften, die Lösungen ansehen und kommentieren können.
Wie geht man dazu vor?
1. Im Administrationsmenü den Punkt Gruppen wählen und z.B. die Tischgruppen der Klasse zu Gruppen im Kurs machen. In diesen Gruppen wird anschließend auf der Plattform gearbeitet. 2. Eine Aufgabe zum Verfassen der Texte einrichten und sie "getrennten Gruppen" zuweisen, damit die Tischgruppen hierbei unter sich arbeiten und diskutieren können. 3. Im Kontext dieser Aufgabe die Rolle Schüler/in überschreiben. Schüler/innen bekommen dabei die Möglichkeit, die Texte der Gruppe aus der Lehrer/innen-Perspektive zu lesen und zu kommentieren. 4. Die Kinder schreiben nun die Texte, speichern sie auf der Lernplattform ab, lesen und diskutieren anschließend die Ergebnisse in der Gruppe. Ein Forum kann ihnen dabei helfen.
Wenn die einzelnen Texte gemeinsam weiter verarbeitet werden sollen, richtet man ein Wiki ein, in dem die einzelnen Gruppen die besten Elemente der verschiedenen Texte zu einem gemeinsamen Gruppentext zusammenfügen. Das Wiki sollte auf "sichtbare Gruppen" eingestellt sein, denn die verschiedenen Gruppen sollen später alle Ergebnisse lesen können. Falls es darum geht, dass nur ein Text, z.Bsp.: für eine Zeitung, veröffentlicht werden kann, könnte mit einer Abstimmung der beste Text für die Veröffentlichung ausgewählt werden.
Auf diese Weise ist z.B. der Artikel "Lernen mit Laptop" der Klasse 6.3 für die Berliner Morgenpost vom 8.10.2007 entstanden.
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Im Intensiv-Workshop zum Thema "Das Notenbuch verstehen" wurden folgende wichtige Tipps erarbeitet:
Wie verhindert man, dass nicht bewertete Aktivitäten trotzdem in die Bewertung einfließen?
Die Situation: Wir haben mehrere Aufgaben innerhalb einer Bewertungskategorie. Einige der Aufgaben wurden schon bearbeitet und bewertet, andere Aufgaben konnten noch gar nicht bewertet werden, weil sie noch nicht gestellt wurden.
Das Problem: Die Schüler/-innen haben so lange schlechte Bewertungen in der Kategorie, wie nicht alle Aufgaben gestellt wurden, weil die Ergebnisse alle addiert werden, auch die der unbearbeiteten Aufgaben. Moodle darf also die noch nicht bearbeitete Aufgaben in die Gesamtbewertung der Kategorie nicht einbeziehen. Mit den üblichen Einstellungen im Notenbuch gelingt das aber nicht.
Die Lösung: Für die Kategorie wird der "gewichtete Durchschnittswert" eingestellt. Dann hat man für jede Teilaufgabe der Kategorie die Möglichkeit, den Gewichtungsfaktor auf "null" oder "eins" zu setzen. Unbearbeitete Aufgaben erhalten den Faktor "null", damit sie nicht in die Kategorie eingerechnet werden. Bearbeitete und bewertete Aufgaben erhalten den Faktor "eins", dann werden sie in die Kategorie eingerechnet. Den Gewichtungsfaktor kann man einstellen unter: Kategorien und Aspekte bearbeiten: Vollständige Ansicht
Den Gewichtungsfaktor kann man nachträglich erhöhen (auf "eins" setzen), wenn zu einem späteren Zeitpunkt die jeweilige Aufgabe bearbeitet, abgeschlossen und bewertet wurde. Dann wird die Bewertung in die Kategorie einbezogen.
Tipp von Robin Berthold Heinrich-Zille-Grundschule
Leistungsgewichtung bei der Bewertung im Notenbuch
In der Bewerterübersicht werden unter dem Tab "Kategorien und Aspekte" Bewertungen aus verschiedenen Aufgaben, Tests oder anderen Ergebnissen bestimmten Oberbegriffen zugeordnet, den "Kategorien".
Die Kategorien fassen die Ergebnisse der Teilaufgaben zu einem Gesamtergebnis der Kategorie zusammen.
Unter "Kategorien und Aspekte bearbeiten: Vollständige Ansicht" kann man einstellen, dass eine bestimmte Kategorie die Teilergebnisse der untergeordneten Aufgaben als "gewichteten Durchschnittswert" berechnet. Dann erscheint für jede Teilaufgabe ein Faktor, der ihre Gewichtung im Verhältnis zu den anderen Teilaufgaben bestimmt.
Beispiel: Es gibt 3 Teilaufgaben innerhalb einer Kategorie. 1. Aufgabe - Gewichtungsfaktor 1 2. Aufgabe - Gewichtungsfaktor 2 3. Aufgabe - Gewichtungsfaktor 0
Das Ergebnis der Teilaufgaben geht nicht zu gleichen Teilen in die Berechnung der Bewertung der Kategorie ein. Bei dieser Durchschnittsberechnung hat die 2. Aufgabe das doppelt Gewicht im Vergleich zur 1. Aufgabe. Die 3. Aufgabe fließt gar nicht ein (Faktor "null").
Tipp von Robin Berthold Heinrich-Zille-Grundschule
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Zu viele Foren-Mails vermeiden - Wie? |
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Es gibt bei Moodle an mehreren Stellen Einstellungsmöglichkeiten, die das Versenden von Forenmails regeln. Da man in aktiven und diskussionsfreudigen Kursen Unmengen von Forenbeiträgen als e-Mails zugesandt bekommen kann, empfiehlt es sich, die Einstellungen zu kontrollieren und ggf. zu verändern, um sich nicht von Mails überflutet zu fühlen. Am besten sorgt man erst einmal dafür, dass man keine Beiträge mehr zugesandt bekommt. Anschließend kann man dann in erwünschten Einzelfällen das Empfangen von Mails erlauben.
Einstellungen im Profil:
E-Mail Zusammenfassung (Digest): 'Vollständig (tägliche E-Mail mit allen Beiträgen)' -> Wenn es gewünscht wird, für einen bestimmten Zeitraum einzelne Mails von einem Forum zu erhalten, muss dies hier umgestellt werden.
Automatische Anmeldung beim Forum: 'Nein. Melde mich nicht automatisch beim Forum an.' -> Diese Einstellung bewirkt, dass beim Schreiben eines Beitrags die Voreinstellung auf 'Anmeldung: Keine Beiträge als E-Mail an mich senden' gesetzt ist, andernfalls muss man bei jedem Beitrag diese Auswahl extra umstellen.
Beim Erstellen eines Forums:
Jeden zwingend in dieses Forum eintragen?: 'Das Abonnieren des Forums ist nicht zugelassen.' -> Niemand bekommt Mails von diesem Forum und der Link auf der Startseite des Forums, über den man das Forum abonnieren kann, wird nicht angezeigt. Diese Einstellung ist auch am besten, wenn später Kurse noch einmal durchgeführt werden sollen, da sich so niemand in der Abonnentenliste eines Forums 'verstecken' kann, was Probleme bei der Kurs-Wiederherstellung verursacht.
Oder: Jeden zwingend in diesem Forum eintragen? : Nein -> Man kann sich selbst ein und auch wieder austragen.
Beim Verfassen von Beiträgen:
Unter dem Editor auf 'Anmeldung: Keine Beiträge per Mail an mich senden' klicken, falls man dies nicht schon im Profil geregelt hat.
Einstellungen in Kursen nachträglich ändern:
Auf der Übersichtsseite für die Foren im Kurs kann man alle Einstellungen kontrollieren und ändern. Wie erreicht man diese Seite?
- Wenn im Kurs der Block mit den Aktivitäten angezeigt wird, auf 'Foren' klicken.
- Auf ein bestimmtes Forum gehen und dann in der Navigationsleiste auf 'Foren' klicken, um in die Übersichtstabelle mit allen Foren zu gelangen.
Dann alle Abonnements auf 'nein' setzen. Das geht allerdings nicht beim Nachrichtenforum.
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Im Html-Editor ist auf allen Plattformen nun ein zusätzliches Tool ( DragMath) installiert, mit dem Schüler/innen und Lehrkräfte mathematische Formeln erstellen können. DragMath ist in Java programmiert und benötigt eine Java Laufzeitumgebung (jre), die auf den meisten Rechnern installiert sein sollte oder von >>hier hochgeladen werden kann. Die verschiedenen mathematischen Formeln sind in Gruppen zusammengefasst und können durch klicken zusammengestellt werden. Um eine Formel später noch zu bearbeiten, muss sie auf dem lokalen Rechner als *.drgm Datei abgespeichert werden. Durch DragMath wird beim Speichern in Moodle ein String in Tex erstellt, der beim Aufruf der Seite interpretiert wird aber dann auch nur in Tex bearbeitet werden kann. Eine ausführliche Dokumentation gibt es >>hier.
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